Transdiagnostische Interventionen

Wir glauben an positive Veränderungen bei Menschen, ihren Gefühlen, Gedanken und ihrem Verhalten. Ungeachtet dessen, ob jemand eine spezifische Diagnose erhalten hat, eine Kombination aus mehreren Diagnosen oder unter umfassenderen Beschwerdebildern leidet. Es gibt gute Gründe dafür, über die bloße Diagnose hinauszublicken. Aus diesem Grund entwickeln wir transdiagnostische digitale Interventionen. Therapeut:innen und Patient:innen können aus einem Katalog die Tagebücher, Module oder ein anderes Thema auswählen, das am besten zur aktuellen Situation sowie den jeweiligen Wünschen und Zielsetzungen passt. Auf diese Weise gestalten wir gemeinsam einen individuellen Weg zur Genesung.


Was bedeutet transdiagnostisches Arbeiten?

Transdiagnostisch bedeutet „über die Diagnose hinausblickend“. Manche psychologische und medizinische Behandlungen helfen bei mehreren Beschwerdebildern gleichzeitig, da sie bei zugrundeliegenden Defiziten oder Risikofaktoren ansetzen. Es kann hilfreich sein, sich zunächst auf die dringlichsten Beschwerden einer Patientin bzw. eines Patienten zu konzentrieren, wie Schlafprobleme oder Emotionsregulation. Darüber hinaus führt transdiagnostisches Arbeiten zu deutlicheren Erkenntnissen darüber, was Patient:innen selbst für ihre Genesung tun und aktiv in ihre Therapie einbringen können.

Durch das transdiagnostische Arbeiten haben Ihre Patient:innen, die unter einer Depression leiden, und Sie als Therapeut:innen nicht nur das Modul „Depression“ zur Auswahl, sondern können auch aus den Bereichen „Selbstbild“, „Aktivierung“, „Regeneration“ und einigen anderen wählen. Sie können sich für die Inhalte entscheiden, die am besten zur Therapie passen, an denen der Bedarf hoch ist und die Ihre Patient:innen am stärksten motivieren und aktivieren.

Wie wir transdiagnostische Interventionen entwickeln

Ida ist Interventions­entwicklerin und arbeitet am Whitepaper mit

Wir entwickeln unsere transdiagnostischen Tagebücher, Module und Aktionspläne ähnlich wie unsere diagnosespezifischen Interventionen: mithilfe des Intervention Mappings. Selbstverständlich sind in sämtlichen Entwicklungsstadien Erfahrungsexpert:innen in den Entstehungsprozess eingebunden.

Wie kann man Interventionen einsetzen?

Wir verstehen, dass die Auswahl an einzusetzenden Interventionen groß ist, und es manchmal schwierig sein kann, festzulegen, welcher Weg am geeignetesten ist. Deshalb denken wir gerne mit, z.B. durch Implementierungen in Teams oder nach Arbeitsabläufen. Um Ihnen für die Interventionen, die Sie einsetzen können, Anregungen zu geben, haben wir unseren Katalog nach Themen geliedert. Diese finden Sie untenstehend. Sollten Sie dazu Fragen haben, kontaktieren Sie uns gerne!

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